• German
  • English
  • Français
  • Spanish
Öffentlicher Bereich
Startseite
Unser Verband
Ansprechpartner
Aktuelles
Termine
Direktvermarktung
Vermarkterverzeichnis
Wildrezepte
Wildhaltung
Hirschbörse
Partnerfirmen
Fotogalerie
Mitglieder Login






Passwort vergessen?
Startseite arrow Wildhaltung arrow Allgemeininfo arrow Belastung
Belastungen Cäsium PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von < Redaktion OfraWild >   

Keine Radiocäsiumbelastung bei Gehegewild

1. Hohe Bleikontamination von Wildbret das nicht mit Kopfschuss erlegt wurde.

Zusammenfassung:

Seit mehr als 20 Jahren ist bekannt, dass Wildbret mit Blei (Pb) kontaminiert sein kann, das vom Tötungsgeschoss stammt.

[1]. Untersuchungen, die bereits zu Beginn der 80er Jahre an der Bundesanstalt für Fleischforschung (BAFF) durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass das Splitterbildungsverhalten des Tötungsgeschosses Abhängigkeiten zu dessen Konstruktion aufweist. Mikroskopisch kleine Bleisplitter können auf entsprechenden Röntgenaufnahmen bis zu 30 cm um den Schusskanal herum nachgewiesen werden.

[2]. Die Kontamination von Wildbret mit Blei aus dem Tötungsgeschoss lässt sich jedoch vermeiden, wenn Tiere mit Kopf- oder Trägerschuss erlegt werden können. In der Praxis ist dies jedoch oft nur bei der Erlegung von Gatterwild umsetzbar.

[1] E.C. Wood, E.P. Underwood; The Lead Content of Game; J. Assoc. Publ. Analysts 1, 91 (1963)
[2] F. Moreth, H. Hecht; Blei aus Geschossrückständen in Wildbret; Fleischwirtschaft 61 (9), 1326 (1981)

 

2. Keine Radiocäsiumbelastung von Gehegewild mehr

Zusammenfassung:

Die Belastung des Fleisches von landwirtschaftlichen Nutztieren, 15 Jahre nach Tschernobyl ist vernachlässigbar niedrig. Dies gilt auch für die Wildtierarten (Damwild, Rotwild, Sikawild und auch Schwarzwild), welche in landwirtschaftlichen Gehegen gehalten werden und sich überwiegend vom Gras der Weide ernähren. Untersuchungen der BAFF an in Gattern gehaltenen Tierpopulationen zeigten, dass Gattertiere in Gebieten, die vom Radiocäsium-Fallout aus dem Unfall von Tschernobyl betroffen waren, wesentlich niedriger mit Radiocäsium belastet waren, als die Tiere in freier Wildbahn.

[1] H. Hecht; Kreisläufe der künstlichen Radioisotope und ihre Bedeutung für
die Lebensmittelhygiene; Schriftenreihe des Bundesministeriums für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Angewandte Wissenschaft Heft 483
( 1999 )

 
< zurück   weiter >
 
© 2006, alle Rechte vorbehalten - Verband Oberfränkischer Wildhalter e.V.