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Gehegemanagement
(
von Dr. R. Kratzer, Dr.J. Naderer, Dr. M. Müller und M. Kaiser)

Weitere wichtige Infos erhalten Sie im Mitglieder-Login.
Eine Neuauflage der Broschüre ist geplant.

Voraussetzungen einer ordentlichen Gehegeführung -

Auszug aus der Broschüre "Oberfränkisches Gehegemanagement für Wildhalter":

Großflächige Anlage von Gehegen mit entsprechender Gestaltung durch Naturgegebenheiten wie Hecken, Hänge oder Waldstücke, damit Rückzugsräume und Deckungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Kein Überbesatz, der Tierbesatz ist auf die Größe und das Ertragspotential der Gehegefläche abzustimmen. Der Herdenaufbau nach Alter und Geschlecht soll einen ausgeglichenen Sozialverband ergeben.

Intensive Weidewirtschaft und Weidepflege, d.h. Gehegeunterteilungen mit Weideruhe und Düngung nach Auswertung der Bodenproben.

Eine ausgewogene Fütterung in der vegetationsarmen Zeit (Okt. Bis April) mit langsamen Futterwechsel (Anpassung der Pansenflora, Azidosegefahr!), ausreichender Wasserversorgung und Mineralien und ab Oktober eine Beifütterung im Kälberschlupf.
  

Gezielte Selektion der Zuchttiere nach Körpergewicht. Wenn keine Zuchthirsche verkauft werden, nicht die Trophäe, sondern den Gesamtaufbau des Tieres betrachten.

Trennung von Zuchtherde und Abschusstieren. Abschuss der Jährlinge bereits ab September bis zur Brunft, oder ab November. Der Kunde friert sein Fleisch auch ein.

Regelmäßige Beobachtung der Tiere und Kontrolle des Gesundheitszustandes und der Gehegeanlage (Zaun, Tränke, Futterversorgung). Entfernung loser Fremdgegenstände (Plastikfolien, Hanfschnüre) und von Verletzungsquellen.

Neben 2 Entwurmungen pro Jahr regelmäßige parasitologische Kotuntersuchungen. Vitamin und Selengaben im Frühjahr, um die Nekrobazillose bei Jungtieren zu vermeiden.

- weiteres im Fachbuch -

 

 

 

 
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